Zuletzt aktualisiert: 1. Juni 2026
Präsentation ohne Qualitätsverlust
Eine gut sortierte Auslage verkauft, ohne dass es eines Aufrufs bedarf. Gleichzeitig darf die Präsentation der Ware nicht schaden. Hoch gestapeltes Obst wirkt üppig, erzeugt aber Druckstellen in den unteren Lagen. Flache Lagen, schräg gestellte Kisten und das regelmäßige Nachlegen aus dem Bestand sind deshalb meist schonender als ein hoher Berg.
Zwei Arten von Beständen
- Sichtbestand: die ausgelegte, gut erreichbare Ware für den direkten Verkauf.
- Reservebestand: gekühlt oder beschattet gelagerte Ware, aus der nachgelegt wird.
Diese Trennung hält die Auslage frisch, weil empfindliche Erzeugnisse nicht den ganzen Tag der Sonne ausgesetzt sind.
Schutz vor Sonne und Austrocknung
Blattgemüse und Kräuter trocknen in der Sonne schnell aus. Schatten durch die Standüberdachung, kühle Unterlagen und gelegentliches Besprühen mit Wasser helfen, das Erscheinungsbild zu erhalten. Gekühlte Erzeugnisse bleiben in der Theke und werden nur in der Menge ausgelegt, die voraussichtlich zeitnah verkauft wird.
Praxisdetail: Bei Wärme empfiehlt es sich, dunkle Auslageflächen zu vermeiden, da sie sich aufheizen. Helle Unterlagen reflektieren mehr Licht und bleiben kühler.
Trennung und Hygiene
Rohe tierische Erzeugnisse und unverpackte pflanzliche Ware werden getrennt gehalten, um Geruchs- und Keimübertragung zu vermeiden. Saubere Schneidflächen, getrennte Utensilien und regelmäßiges Reinigen gehören zum laufenden Betrieb des Standes.
Am Ende des Markttags
Nicht verkaufte, aber einwandfreie Ware wird wieder gekühlt und kann je nach Erzeugnis am Folgetag erneut angeboten oder weiterverarbeitet werden. Für nicht mehr verkaufsfähige Lebensmittel ist eine getrennte Entsorgung sinnvoll. Ein bewusster Umgang mit Resten reduziert Verluste und ist Teil eines durchdachten Markttags.
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Den organisatorischen Rahmen liefert Marktstand-Logistik, die Vorbereitung des Wegs beschreibt Transport & Kühlung.